WERTHER SAGT JA
PUMPTRACK-ANLAGE
Viel ist über eine mögliche Pumptrack-Anlage gestritten worden – am Ende stimmte eine Mehrheit im Stadtrat für das Freizeitprojekt.
Ein Pumptrack ist eine durchgehende Strecke mit Hügeln und Kurven, auf der man sich ohne Treten oder Abstoßen mit Mountainbike, Skateboard oder Inlineskates fortbewegt. Ein solcher Freizeitspaß kann unweit des Freibades am Teutoburger-Wald-Weg / Ecke Weststraße entstehen. Ursprünglich hatten sich die Grünen 2021 dafür starkgemacht. Zwar fand die Idee zunächst über Parteigrenzen hinweg Anklang, doch die möglichen Kosten ließen das eine oder andere Ratsmitglied schließlich doch zweifeln. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte sich die Mehrheit im Rat für eine Vorplanung ausgesprochen, woraufhin drei Varianten vorgestellt wurden. Die Verwaltung favorisierte die 1.200 Quadratmeter umfassende Mittellösung, deren Gesamtkosten knapp 175.000 Euro betragen würden – 65 Prozent davon könnten aus einem EU-Fördertopf kommen. Diese fiel aber im Rat durch: Eine Mehrheit von 22 Ratsmitgliedern sprach sich für die um mindestens 20.000 Euro teurere Variante aus, die größer und durch eine zusätzliche Fläche mit einem sogenannten Kegelstumpf attraktiver ausfalle. CDU und FDP stimmten angesichts der aktuellen Finanzlage Werthers gegen das Projekt.





