VERMITTLUNGSPROJEKT ERÖFFNET NEUE PERSPEKTIVEN
BÖCKSTIEGEL - AUSSTELLUNG
Wie können Besucher Kunst nicht nur betrachten, sondern bewusst erleben? Ein studentisches Vermittlungsprojekt in der aktuellen Sonderausstellung „Böckstiegel: Akte und Blumenschicksale“ lädt dazu ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und eigene Zugänge zu den ausgestellten Werken zu entwickeln.
„Mit unserem Vermittlungsprojekt möchten wir dazu ermutigen, nicht nur zu sehen, sondern wirklich hinzuschauen und die Kunst von Peter August Böckstiegel bewusst zu erleben“, so Laura Oymanns, Leiterin der Kunstvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit im Museum Peter August Böckstiegel. „Die Arbeiten der Studierenden eröffnen überraschende Zugänge und inspirieren zu persönlichen Begegnungen mit den Kunstwerken.“
Das Projekt entstand im Rahmen eines Seminars des Masterstudiengangs Kulturvermittlung an der Universität Bielefeld. Sechs Studierende – Annika Beller, Isabel Bode-Klute, Marcella Gaudino, Evelyn Jabs, Anja Sinzenich und Lilian von Soden – setzten sich intensiv mit der Ausstellung sowie der Vermittlungsarbeit im Museum auseinander. Auf dieser Grundlage entwickelten sie eigene Vermittlungsimpulse, die dazu einladen, persönliche Zugänge zu den Kunstwerken zu entdecken, neue Perspektiven einzunehmen oder selbst aktiv zu werden.
„Uns war wichtig, Räume zu schaffen, in denen man sich Zeit nimmt und ein Werk wirklich auf sich wirken lässt“, sagt Isabel Bode-Klute, Teilnehmerin des Seminars. „Oft geht man schnell durch Ausstellungen, wir wollen dazu ermutigen, innezuhalten und Details zu entdecken, die man sonst vielleicht übersehen hätte.“ Auch die praktische Erfahrung spielte für die Studierenden eine zentrale Rolle: „Es war besonders spannend zu erleben, wie Vermittlung im realen Museumsraum funktioniert“, so Anja Sinzenich. „Wir konnten eigene Ideen entwickeln und individuelle Zugänge zu Böckstiegels Werk zu finden. Dabei haben wir gemerkt, wie viele unterschiedliche Perspektiven in den Arbeiten stecken.“





